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Rastplatz "Göpel"

Im Rahmen der Dorferneuerung in Hallstedt im Jahr 2002 entstand die Idee für die Umsetzung und Restaurierung eines historischen Göpelschauers. Der Schauer wurde 2007 umgesetzt und restauriert. Zu etwa 90 Prozent besteht er noch aus den originalen Teilen.

 


Richtfest Göpelschauer 2007


Heute ist der Göpel Treffpunkt für die Hallstedter und Rastplatz für Radfahrer und Wanderer. In der Hütte finden mehr als 50 Menschen Platz. Stühle und Tische stehen bereit und laden zum Verweilen ein. Zwischen der Stadt Bassum und dem Eigentümer, Gerd Wohlers aus Hallstedt, wurde ein Nutzungsvertrag auf 20 Jahre geschlossen, wobei der Verein Hallstedt Hier und Heute e.V. für alle weiteren Belange (Pflege usw.) zuständig ist. Im Jahr 2011 baute der Verein Hallstedt Hier und Heute e.V. neben dem Göpel in Eigenregie einen Backofen. Rund um den Göpelschauer ist im Laufe der Jahre ein richtiger Dorfplatz entstanden. Durch den Bau fester sanitärer Anlagen ist die Nutzung des Platzes nun fast ganzjährig möglich. Seitdem finden auf dem Platz auch zahlreiche Veranstaltungen statt, u.a. das jährliche Zeltschützenfest und das Treckerkino. Über das „Hallstedter Büdchen“ können sich rastende Radfahrer und Wanderer mit kleineren Erfrischungen versorgen. Das "Hallstedter Büdchen" ist eine kleine Verkaufsstätte mit Selbstbedienung auf dem benachbarten Grundstück zum Göpel, das von Kristina und Jens Dannemann betrieben wird.

 

Den Rastplatz Göpel ziert seit einigen Jahren auch ein großer Stein – das „Hallstedter Matterhorn“. Wie der Stein gefunden wurde, darüber erzählt man sich folgende Geschichte:  Bauer Heinrich Küfe aus Albringhausen sei auf seinem Feld am Pflügen gewesen, als er auf etwas Hartes stieß. Flugs habe er angehalten, um das Hindernis, das sich als Stein entpuppte, auszugraben. Aber der ließ sich nicht ausgraben, also habe der Bauer den Trecker genommen und versucht, mit der großen Schaufel den Stein zu heben, was wieder nicht gelang. Auch mit der Unterstützung eines zweiten Treckers war dem Stein nicht beizukommen. So habe man dem Findling zu guter Letzt nur mit einem Bagger beikommen können und ob der großen Mühen den Namen „Hallstedter Matterhorn“ gegeben.

 

Das „Hallstedter Matterhorn“ nach seiner Bergung

 

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